Die AfD ist keine Friedenspartei
Die AfD tritt richtigerweise für gute Beziehungen Deutschlands mit Russland ein. Sie steht mit dieser Forderung in der Tradition einer deutschen Außenpolitik, die mit den Namen Bismarck, Rathenau und Brandt verbunden ist. Doch ein Blick hinter die Fassade zeigt, die AfD befürwortet Aufrüstung, Krieg und NATO-Erweiterung.

Erster Mai: Fahnen, Transparente, Forderungen. Der Tag der Arbeiterbewegung. Foto: A. Savin, Free Art License
Die AfD tritt richtigerweise für gute Beziehungen Deutschlands mit Russland ein. Sie steht mit
dieser Forderung in der Tradition einer deutschen Außenpolitik, die mit den Namen Bismarck, Rathenau
und Brandt verbunden ist. Doch ein Blick hinter die Fassade zeigt, die AfD befürwortet Aufrüstung,
Krieg und NATO-Erweiterung.
Von Oskar Lafontaine.
Wer im Wahlkampf den Frieden im Munde führt und im Parlament der Aufrüstung zustimmt, macht
Friedenspolitik zur Werbefläche. Für uns bleibt die Frage einfach: Wer stimmt wofür, und wer
bezahlt es am Ende?
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Die Geschlagenen von heute werden die Sieger von morgen sein.

